Bis zum Horizont – und weiter ...

Freie Trauerfeier und Aussegnungen


der tod ist der grenzstein des lebens,

doch nicht der liebe.

quelle unbekannt



Abschied von einem lieben Menschen nehmen zu müssen tut weh, selbst dann, wenn der Tod nach einem langen, erfüllten Leben eintritt oder die Erlösung von langem, schwerem Leiden mit sich bringt. Gelegentlich trifft uns das Schicksal jedoch besonders hart:

 

Viel zu früh und ganz unerwartet bricht der Tod manchmal in unser Leben ein

und reißt einen Freund, eine Mutter, einen Kollegen, eine Schwester oder ein Kind von uns fort.

Vieles bleibt ungesagt, vieles unvollendet und an unserer Seite klafft von nun an eine schmerzliche Lücke.

 

Ein persönlicher, würdevoller Abschied und ein liebevolles Gedenken sind wichtiger Schritt, diesen Verlust wahrzunehmen, zu verarbeiten und in das eigene Leben zu integrieren ...

 

... als Ausdruck der Liebe

Eine liebevolle Verabschiedung bringt zum Ausdruck, was der Verstorbene den Menschen, die er zurücklässt, bedeutet hat: Sie würdigt die vielfältigen Beziehungen, die sein Leben begleitet und im Bedeutung verliehen haben, und die Liebe, die er nun hinterlässt.

 

... als Ausdruck der Anerkennung

Ein feierlicher Abschied würdigt das Leben und die Persönlichkeit des Verstorbenen. Sie blickt mit Achtung und Wertschätzung auf das, was ihm im Leben wichtig war, auf seine Leistungen und Erfolge und auch auf das, was unvollkommen geblieben ist.

 

 

... als Zeichen des Abschieds, des Neubeginns und des Andenkens 

Eine Abschiedsfeier ist Ausdruck von Trauer und Verlust. Sie kann jedoch ebenfalls ein erster Schritt sein, das Andenken eines Menschen zu ehren und zu bewahren, und dazu ermutigen, sein Lebenswerk fortzuführen. Sie soll eine Hilfe sein für die Hinterbliebenen, an der Liebe festzuhalten, die sie mit dem Verstorbenen verbindet, vergangene Verletzungen zu verzeihen und hinter sich zu lassen, den Abschied anzunehmen und eines Tages wieder nach vorne blicken zu können.

 

Nach dem Tod eines Menschen gibt es für dessen Angehörige in kurzer Zeit sehr viel vorzubereiten, zu organisieren und zu entscheiden. Wenn Verstorbene keiner Kirche oder Glaubensgemeinschaft angehören oder daraus ausgetreten sind, stehen ihre Angehörigen (manchmal sogar überraschend) vor dem Problem, dass sie keinen Anspruch auf die Begleitung und eine Beisetzungsfeier durch die Kirche bzw. eine religiöse Institution haben. Vielleicht befinden Sie sich ja nun genau in dieser Situation.

Vielleicht haben Sie jedoch auch einfach für sich erkannt, dass die traditionellen Riten und Formeln Ihnen und dem Verstorbenen nicht entsprechen, und Ihnen nicht geben können, was sie in ihrer Situation nun brauchen.

 


 

Die Alternative ist eine freie Trauerfeier und auf Wunsch weitere Zeremonien des Abschieds und Gedenkens,

sowie eine ganzheitliche Begleitung während der Zeit des Abschieds außerhalb der etablierten religiösen Institutionen.

Als freie Theologin und Trauerrednerin stehe ich Ihnen dabei natürlich gerne zur Seite –

mit viel Einfühlungsvermögen und großem Engagement:

Nehmen Sie Abschied mit der Musik, den Texten, Zeichen und Symbolen, die sie mit dem Verstorbenen verbinden,

oder finden Sie gemeinsam mit mir ganz neue Worte und Zeichen, die Ihren Gefühlen in dieser Zeit Ausdruck verleihen.

 


Für Beisetzungen gibt es einige rechtliche Regelungen (mit teilweise regionalen Unterschieden), die daher auch die Wahl des Ortes und des Zeitpunkts einer Trauerfeier einschränken (bei einer Urne ist die Wahl des Ortes etwas flexibler). Darüber hinaus ist eine freie Trauerfeier jedoch weder im Ablauf noch in den einzelnen Gestaltungselementen vorgeschrieben und kann ganz auf Ihre Wünsche zugeschnitten werden.

In Ergänzung zu einer Trauer- und Bestattungsfeier kann man außerdem

eine Aussegnung

– eine kurze Zeremonie, gelegentlich auch "Verabschiedung" genannt –

in der Zeit zwischen Todestag und Beisetzung anzubieten.

 

Diese kann, anders als in den meisten Fällen die Bestattung selbst, auch am Wochenende oder am Feierabend stattfinden, wodurch auch Personen daran teilnehmen können, die mit dem Verstorbenen zwar eng verbunden waren, jedoch nicht nahe verwandt und dabei berufstätig sind, und sich darum für die Beisetzung nicht frei nehmen können. Diesen bietet eine Aussegnung daher eine Gelegenheit, sich offiziell zu verabschieden und dem Verstorbenen die letzte Ehre zu erweisen. Auch eine Aussegnung ist in der Gestaltung völlig frei und muss – anders als das Wort vielleicht nahelegt – auch keine religiösen oder spirituellen Elemente enthalten.

 

Wenn es Ihnen jedoch gut tut und es im Sinne des Verstorbenen gewesen wäre, ist natürlich sowohl in einer freien Aussegnung wie auch in einer freien Trauer- und Bestattungsfeier Platz für religiöse Elemente – ein gemeinsames Gebet, ein Segen oder ein traditionelles, rituelles Zeichen – aber es geht auch ganz ohne diese Traditionen, mit individuellen spirituellen Elementen oder ganz ohne metaphysischen Bezug, entsprechend Ihrer persönlichen Überzeugungen oder wie es sich der Verstorbene gewünscht hätte.

 

Auf Wunsch halte ich Ihnen die Zeremonie auch gerne auf Englisch oder zweisprachig Deutsch-Englisch ab.

 

 

Hier finden Sie einige erste Informationen zu Bestattungsarten und rechtlichen Regelungen, die man im Trauerfall beachten muss:

 

Informationen für den Trauerfall